gesellschaft macht geschlecht


Die diesjährigen Aktionstage gegen Sexismus, Homo- und Transfeindlichkeit stehen unter dem Motto „Gesellschaft Macht Geschlecht“ und finden in diesem Jahr ONLINE statt.

Über eine Woche hinweg gibt es Veranstaltungen rund um Themen des intersektionalen Feminismus. Wir beschäftigen uns mit Fragen, wie Gesellschaft Geschlecht konstruiert, welche Probleme daraus entstehen und wie Machtdynamiken eine Rolle dabei spielen.

Alle Veranstaltungen erfordern eine Anmeldung unter asta-soziales@europa-uni.de und sind kostenlos. Teilnehmen kann jede_r, der/die Interesse hat!

Unser Programm

17.05.2021, 19 Uhr: Lesung „Radikale Zärtlichkeit“ mit Şeyda Kurt

18.05.2021, 18:30 Uhr: Stammtisch ViaSorority „Sollte Catcalling strafbar werden?“ mit dem deutschen Jurist*innenbund

19.05.2021, 19:00 Uhr: Interaktiver Vortrag „Brauchen wir Feminismus heute?“ mit Jasmin Mittag

20.05.2021, 18:00 Uhr: Workshop „Periode“ mit Vulva im Dialog

20.05.2021, 18:00 Uhr: Infovortrag „Periodenarmut“ mit Social Period e.V.

21.05.2021, 18:30 Uhr: Vortrag „Transidentität in Medien und Gesellschaft – zwischen Sichtbarkeit und Cissexismus“ mit Marco Linguri

22.05.2021: Live Diskussion auf Instagram mit den FSRs

23.05.2021, 19:30 Uhr: Abschluss mit Klara und Daniel

Lesung: „Radikale Zärtlichkeit“ mit Şeyda Kurt

Şeyda Kurt ist freie Journalistin, Kolumnistin, Buchautorin, Kuratorin, Moderatorin und Speakerin. Ihr erstes Buch „Radikale Zärtlichkeit“ ist im April 2021 erschienen. Darin thematisiert sie, warum Liebe politisch ist.

Im Rahmen der Aktionstage wird sie eine Lesung geben und im Anschluss wird sie für Fragen verfügbar sein, sodass wir die Veranstaltung mit einem Gespräch zusammen mit der Autorin ausklingen lassen können.

Alle Veranstaltungen erfordern eine Anmeldung unter asta-soziales@europa-uni.de und sind kostenlos. Teilnehmen kann jede_r, der/die Interesse hat!

17.05.2021, 19:00 Uhr

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Stammtisch von ViaSorority: „Sollte Catcalling strafbar sein?“ Eine juristische Einordnung mit dem deutschen Jursit*innenbund

Anja Schmidt, Mitglied der Strafrechtskommission des deutschen Juristinnenbunds (djb), hält im Rahmen des Stammtischs von ViaSorority einen Input Vortrag zu Rechtsfragen des sogenannten Catcallings. Unter Catcalling werden unterschiedliche Verhaltensweisen erfasst, die sexuell konnotiert sind, wie zum Beispiel Hinterherpfeifen, anzügliche Kommentare über den Körper einer Person oder das Bedrängen oder sogar körperliche Berühren einer Person.

Anja Schmidt hat federführend an dem Policy Paper des djb zum Thema Catcalling mitgearbeitet und wird in ihrem Input eine rechtliche Einordnung der Thematik geben. Die Veranstaltung ist sowohl für Menschen mit und ohne juristisches Hintergrundwissen geeignet.

Alle Veranstaltungen erfordern eine Anmeldung unter asta-soziales@europa-uni.de und sind kostenlos. Teilnehmen kann jede_r, der/die Interesse hat!

18.05.2021,18:30 Uhr

Interaktiver Vortrag: „Brauchen wir Feminismus heute?“ Mit Jasmin Mittag

Jasmin Mittag, Initiatorin der Kampagne “Wer braucht Feminismus?”, wird in im Rahmen einer interaktiven Präsentation in den Begriff des Feminismus einführen. Wir werden gemeinsam erarbeiten wie vielfältig die Themen von Feminismus sind und uns Zahlen und Fakten rund um geschlechtsbezogene Diskriminierung anschauen. Alle sind unabhängig von ihrem Vorwissen eingeladen, teilzuhaben und mitzumachen.

Die Veranstaltung findet online über die Plattform Zoom statt. Eine aktive Teilnahme ist erwünscht. Entsprechend benötigen alle Teilnehmenden neben einem PC und einem Internetzugang, eine Webcam und ein funktionierendes Mikro.

Alle Veranstaltungen erfordern eine Anmeldung unter asta-soziales@europa-uni.de und sind kostenlos. Teilnehmen kann jede_r, der/die Interesse hat!

19.05.2021, 19:00 Uhr

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Workshop: „Periode“ mit Vulva im Dialog

Alles ist zyklisch – Viva la Menstruation!

Der Workshop bietet eine Einführung in die Kulturgeschichte der Periode und einen Austausch rund um die Menstruation und unseren Umgang mit ihr heute. Alle Menschen sind willkommen! 

Franzi ist Kulturwissenschaftlerin und aktuell im Master an der Viadrina. Seit Jahren beschäftigt sie sich intensiv mit Lust, Sexualität und Macht. Sie ist Künstlerin und Workshopleiterin und hat 2018 zusammen mit Anna das Projekt Vulva im Dialog ins Leben gerufen.

Alle Veranstaltungen erfordern eine Anmeldung unter asta-soziales@europa-uni.de und sind kostenlos. Teilnehmen kann jede_r, der/die Interesse hat!

20.05.2021, 18:00 Uhr

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Infovortrag: „Periodenarmut“ mit social Period e.V.

Der ehrenamtliche Verein „social Period“ aus Berlin setzt sich gegen Periodenarmut ein. Hinter Social Period stehen Undine, Absolventin des Masterstudiengangs Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und Katja, die im Bereich der Gender Studies promoviert. 

In dem Workshop wird der Begriff Periodenarmut definiert und aufgezeigt , welche und wie viele Menschen davon betroffen sind. In diesem Rahmen werden  spannende Zahlen und Fakten genannt und auch auf das Thema Obdach- und Wohnungslosigkeit eingegangen. Außerdem wird gezeigt, wo die Periode heute noch tabuisiert wird, sowohl bei uns, als auch in anderen Ländern und Religionen. Der Verein möchte mit verschiedenen Fragen und „Gedankenexperimenten“ die Teilnehmenden zum Nachdenken anregen und einen Austausch ihrer eigenen Erfahrungen ermöglichen. Zuletzt werden sie auf den Beitrag eingehen, den ihr Verein leistet, um gegen das Problem zu kämpfen. 

Alle Veranstaltungen erfordern eine Anmeldung unter asta-soziales@europa-uni.de und sind kostenlos. Teilnehmen kann jede_r, der/die Interesse hat!

20.05.2021, 20:00 Uhr

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Vortrag: „Transidentität in Medien und Gesellschaft – zwischen Sichtbarkeit und Cissexismus“ mit Marco Linguri

Was machen Medienbilder und deren Sprache mit der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Transidentität und transidenten Personen? Der Vortrag wirft in diesem Kontext die Frage auf, ob jede Art Sichtbarkeit auch gut ist und welche Rolle dabei die verwendete Sprache spielt.

Es geht um Darstellung, Kontext, Framing und pathologisierende Sprache. Besonders ist hier auch die Adressant*innengruppe, von denen Medienschaffende in ihren Beiträgen möglicherweise ausgehen interessant. Für wen wird über Transidentität berichtet? Und zu guter Letzt auch: Wie sprechen transidente Menschen selbst über sich?

Marco Linguri hat einen Magister in Romanistik. Seine Abschlussarbeit hat er über die im Vortrag behandelten diskursiven Phänomene in Italien und Rumänien geschrieben. Er betreibt einen Blog zu intersektionalen Perspektiven auf Diskriminierung aber auch kreativen Texten und Gedanken zu seinem muslimischen Glauben. 

Er ist im Bundesvorstand des Liberal-Islamischen Bundes und dort auch für queere und interreligiöse Eheschließung in Süddeutschland zuständig.

Alle Veranstaltungen erfordern eine Anmeldung unter asta-soziales@europa-uni.de und sind kostenlos. Teilnehmen kann jede_r, der/die Interesse hat!

21.05.2021, 18:30 Uhr

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Live Diskussion auf Instagram mit den FSRs KuWi und Jura

weitere Informationen folgen noch

Abschluss der Aktionstage auf Instagram mit Daniel und Klara

Daniel und Klara lassen die Aktionstage ausklingen und die Woche Revue passieren. 

Wir quatschen über die Veranstaltungen, unsere persönlichen Eindrücke und was wir vielleicht Neues gelernt haben. Gesellt euch gerne mit einem Getränk eurer Wahl dazu und teilt eure Erfahrungen der letzten Woche mit uns!

23.05.2021, 19:30 Uhr

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