André Bergelt liest „Affentanz“ + “Info-Abend zum Thema Drogenkonsum”


 

André Bergelt liest aus seinem Roman „Affentanz“ und geht hierbei vor allem auf die Beschreibungen von Rauschzuständen (im Club) ein.

»Wieso kann ich mich nicht an letzte Nacht erinnern?!« Diese und andere existenzielle Fragen stellt sich der chronisch verpeilte Held regelmäßig im Anschluss an seine Ausflüge in den Club »Zoo«. Auch seine Freunde haben sich dem Feiern verschrieben – aber unser Held will mehr, er will im »Zoo« auflegen.

»Der Autor André Bergelt zieht einen auf jeden Fall hinein in seine Erzählungen, lässt einen lachen und manchmal auch nachdenken. So wie es die Clubnächte Woche für Woche auch mit uns machen.« (Georg Hagmeier, Partysan.net, 18. September 2015)

Anschließend hält Dr. Ulrich Niedermeyer, Chefarzt der Abteilung für Psychatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Klinikums Frankfurt (Oder) einen Vortrag über Wirkung und Suchtverhalten von Drogen und beantwortet Fragen.

Diese Veranstaltung findet in Zussamenarbeit mit der ‚Juseffo – Junge Selbsthilfe Frankfurt (Oder)‘ und der Psychologischen Beratungsstelle der EUV statt.

Ort: GD 102, Europaplatz 1, 15230 Frankfurt (Oder)

Wir freuen uns auf euch!

Feminismus geht uns alle an!


Queerfeministische Aktionstage am 16. und 17.03.

Konzert und Workshops

Am 16. und 17.03.2018 finden die vom Utopia e.V. organisierten,
queerfeministischen Tage in Frankfurt (Oder) statt. An beiden Tagen wird
sich dabei eingehender mit den Themen Queerfeminismus und Feminismus
auseinandergesetzt.

„Wir wollen ein Bewusstsein für Geschlechtsidentitäten fernab gängiger
Rollenvorstellungen von Mann und Frau schaffen. Es gibt viele Menschen,
die sich von der Gesellschaft eingeschränkt fühlen, wenn sie einzig und
allein nach heterosexuellen Normen und ihrem biologischen Geschlecht
beurteilt werden. Die Persönlichkeit eines Menschen macht noch viel mehr
aus.“

so Paula Schnürpel, für den Utopia e.V.

Am 16.03 geht es um 20 Uhr los mit einem queerfeministischen Spektakel
mit verschiedenen Bands im „Frosch – Der Club“ (Ziegelstraße 36, 15230
Frankfurt (Oder)). Gym Tonic, Bechamel und Boston Curtis werden Songs
quer durchs Punkrockgenre zum Besten geben. Am 17.03. folgen,
eingeleitet von einem Einführungsvortrag zum Thema Queerfeminismus, zwei
Workshops zu den Themen „Schwangerschaftsabbruch? – Mein Körper gehört
mir! Feministische Perspektiven auf eine umkämpfte Debatte“ sowie „Let‘s
talk about Sex!“, einem Workshop, der sich spezifisch an Menschen mit
Frauen*Lesben*Trans*Inter* (FLTI*) – Geschlechtsidentitäten richtet und
in dem den Teilnehmenden Wege aufgezeigt werden sollen, wie sie offen
über ihre Sexualität kommunizieren können. Zum krönenden Abschluss des
Wochenendes wird es ein Queer-Dinner für die Teilnehmer*innen der
Bildungsveranstaltungen mit der Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen
und sich weiter kennenzulernen, geben. Beide Workshops und das Dinner
finden im Kontaktladen des Utopia e.V. in der Berliner Straße 24 in
15230 Frankfurt (Oder) statt.

„Feminismus geht uns alle an! Wir wollen dazu beitragen, die
Unterdrückung durch das Patriarchat zu überwinden und für
Gleichberechtigung und Chancengleichheit aller einstehen. Nicht nur die
aktuelle ‘Me too‘ – Debatte, die in den Medien aufgegriffen wurde, zeigt
uns, dass es Zeit ist, daran etwas zu ändern.“

so Tony Poesdorf weiter
für den Utopia e.V.

Das Projekt wird aus Mitteln des Quartiersfonds im Rahmen vom
Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ finanziert.

Weitere Informationen zum Veranstaltungswochenende unter:
http://utopiaffo.blogsport.de/category/queerfeministische-tage-2018/

Frankfurt (Oder), den 12. März 2018
Ansprechpartner*innen für die Presse:

Tony Poesdorf und  Paula Schnürpel
utopia-ffo@riseup.net
Tel.: 0162 7251 656

Mehr Infos hier: Flyer

Rights under the veil – Frauenrechte unter dem Schleier


 

Kaum eine Vorstellung ist so verkannt und erfährt in der weiß-deutschen – auch feministischen – Öffentlichkeit eine so starke Skepsis, Missachtung und Unkenntnis wie die Verbindung von Islam und Feminismus. Dass islamischer Feminismus kein Widerspruch in sich und ebenso vielfältig und lebendig ist wie die unterschiedlichen Lebensrealitäten vieler muslimischen Frauen in Deutschland und weltweit, zeigen Johara Bellali und Roberta Chimera in ihrem transmedialen Projekt „Rights under the veil – Frauenrechte unter dem Schleier“. Das Projekt lässt Frauen zu Wort kommen, die sich in der westlichen und arabisch-muslimischen Welt für Menschenrechte einsetzen und eine patriarchalische Auslegung des Islam in Frage stellen.

Wie verbinden Frauen Religion und Frauenrechte? Welche Anliegen, Vorstellungen und Ziele lassen sich im islamischen Feminismus fassen? Wie kann eine größere Sichtbarkeit für deren Positionen hergestellt und unterstützt werden? Über diese und weitere Fragen möchten wir mit Ihnen und unseren Gästen sprechen.

Johara Bellali ist eine deutsch-marokkanische Umweltingenieurin, die in Luxemburg aufgewachsen ist. In den letzten 15 Jahren hat sie im Entwicklungszusammenarbeitsbereich in Afrika, Asien und Lateinamerika gearbeitet. Seit 3 Jahren arbeitet sie beim Think-Tank Adelphi in Berlin. Ihre Arbeit ist auf Klimawechsel fokussiert. Sie ist vom Ökofeminismus fasziniert.

Roberta Chimera hat in Italien Arabische Sprache und Literatur mit einem besonderen Fokus auf Islamischen Feminismus studiert. Seit 12 Jahren arbeitet sie als Dokumentarfilm-Produzentin. Sie beschäftigt sich mit der Entwicklung von Kommunikationsstrategien im transmedialen Umfeld.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stadt Lübbenau/Spreewald und dem Kulturzentrum Gleis 3 statt.

Veranstaltungsort:

Kulturzentrum Gleis 3

Güterbahnhofstraße 57

03222 Lübbenau/Spreewald

Veranstaltungsdatum:

27.09.2017

18 Uhr

Anmeldung:

Der Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung unter anmeldung@boell-brandenburg.de wird zu Planungszwecken gebeten.

Filmreihe: Morgen Welt retten! Aber wie?


Tomorrow

Das Hilfswerk MISEREOR und die Heinrich-Böll-Stiftung Branden­burg zeigen an drei Orten in Brandenburg den mit dem César (bester Dokumentarfilm) aus­gezeichneten Film TOMORROW – DIE WELT IST VOLLER LÖSUNGEN (2015, 118 Min.) und laden zum Austausch ein.

Am 28.09.17 um 19 Uhr wird im Projekthaus Potsdam in der Rudolf-Breitscheid-Str. in Potsdam Babelsberg der Film gezeigt.

Zukunft gestalten vor der eigenen Haustür: Wie Bürger und Unternehmer das hinbekommen zeigt der Film TOMORROW mit praktischen Ideen und Anregungen.  Die Kamera fängt mögliche Antworten ein auf brennende Fragen unserer Zeit: Wie kann sich die Menschheit ernähren? Wärme und Strom erzeugen? Mit Geld und Macht gerechter umgehen? Aufgerüttelt von Berichten über die Zukunft der Erde besuchten die Schauspielerin Mélanie Laurent (Inglourious Basterds, Beginners) und der Regisseur Cyril Dion Menschen, die längst daran arbeiten eine bessere Welt zu schaffen.

Zur ‚Rettung der Welt‘ gibt es in keinem Fall die ‚eine‘ Lösung. Wie bei einem Puzzle wird im Film klar, dass erst viele Ideen zusammen das Bild einer besseren Zu­kunft entstehen lassen. In 10 Ländern zeigen sie an konkreten Beispielen, wie Ernährung, Energieversorgung und Wirtschaft in einer nachhaltigeren Welt funktionieren können. Ein ungewöhnlicher Film über gute Nachrichten.

Veranstaltungsort:

Projekthaus Potsdam

Rudolf-Breitscheid-Str. 164

14482 Potsdam

Veranstaltungsdatum:

28.09.2017

19 Uhr

Anmeldung zu Planungszwecken bitte unter anmeldung@boell-brandenburg.de. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsreihe: Die Dämonisierung der Anderen


Die  aktuelle Debatte in Politik und Gesellschaft  über Flucht und Migration hat gezeigt, dass offener Rassismus (wieder) salonfähig ist. Es wird gegen  Muslime und Geflüchtete gehetzt und  ein Nationalismus propagiert, der zur Abschottung führt. Dazu kommt die Sehnsucht nach staatlicher Autorität und  einer homogenen „Gemeinschaft“, die Sicherheit verspricht. Der „Dämonisierung des Anderen“ kommt hierbei eine wichtige Rolle zu. Personengruppen werden aufgrund ihres Glaubens, einer vermeintlichen Kultur oder Abstammung als “Andere“ konstruiert, abgewertet und ausgegrenzt.

Die Veranstaltungsreihe beleuchtet verschiedene Dimensionen der aktuellen Ausgrenzungsmechanismen und Abwertungsdiskurse, erklärt wie diese entstehen und sucht nach Gegenstrategien.

 

12. Oktober 2017

„Die Angst vor dem Anderen – Wirkungsweisen und Strukturen von Ausgrenzung“ 

mit Prof. Dr. Vassilis Tsianos, HAW Hamburg

Prof. Dr. Vassilis Tsianos ist Professor für „Soziale Ungleichheit und Methoden der empirischen Sozialforschung“ an der HAW, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören u.a. Gesellschaftstheorie, Rassismuskritik, Migrations- und Grenzforschung sowie Social Media und Migration.

12.10.2017; 18:00 Uhr

Stadtteilladen Neu Schmellwitz,

Zuschka 27, 03044 Cottbus

 

9. November 2017

„Alte Bilder – neue Feindschaft? Antisemitismus heute“ 

mit Dr. Juliane Wetzel, TU Berlin

Dr. Juliane Wetzel ist Historikerin und Mitarbeiterin des Zentrum für Antisemitismus an der TU Berlin. Sie ist Mitglied des Zweiten Unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus.

09.11.2017; 18:00 Uhr

Synagoge, Schlosskirchplatz

Spremberger Straße, 03046 Cottbus

 

21. November 2017

„Konstruktion des Anderen – Intersektionale Perspektiven auf Rassismus, Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus“

mit Ozan Keskinkilic, Alice-Salomon-Hochschule Berlin

Ozan Keskinkilic ist Politikwissenschaftler, Aktivist und politischer Bildner. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen u.a. kritische Rassismus- und Migrationsforschung, Postkoloniale Theorie. Er ist Mitarbeiter an der Alice Salomon Hochschule Berlin und forscht u.a. zu deutscher Kolonialgeschichte und der Verschränkung von Islam- und Kolonialpolitik. 21.11.2017; 18:00 Uhr

Soziokulturelles Zentrum, R. 1.05

Zielona-Gora-Str. 16, 03048 Cottbus

 

5. Dezember 2017

„Frauenfeindlicher Islam? Islamischer Feminismus!“

mit Prof. Dr. Schirin Amir-Moazami, FU Berlin; Johara Bellali und Roberta Chimera  Projekt „Rights under the veil“

Prof. Schirin Amir-Moazami, leitet den Profilbereich Islam in Europa am  Institut für Islamwissenschaft der FU Berlin. Zu Ihren Forschungsschwerpunkten gehörten Religionspolitiken in Europa und Geschlechterfragen und islamische Bewegungen in Europa.

Johara Bellali und Roberta Chimera sind Initiatorinnen  der Initiative „Rights under the veil – Frauenrechte unter dem Schleier“

05.12.2017; 18:00 Uhr

Frauenzentrum

Thiemstraße 55, 03050 Cottbus

 

Anmeldung:

Der Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung unter anmeldung@boell-brandenburg.de wird zu Planungszwecken gebeten.

 

Konstruktion von Geschlecht durch Sprache


Prof.ecs Dr.ecs Lann Hornscheidt führt einen dreistündigen Workshop, in dem wir darüber lernen, wie Sprache dazu beiträgt, insbesondere geschlechtsbezogene Machtverhältnisse zu schaffen und zu erhalten. Wir wollen uns mit akademischer Sprachpraxis befassen und uns konkrete Beispiele dazu anschauen. Auch wollen wir zusammen überlegen, welches emanzipatorische Potenzial in Sprache liegt und wie wir es nutzen können. Wie sieht eine gerechte Sprache aus? Wie können wir als Lehrende und Studierende Sprache im akademischen Alltag einsetzen? Lann Hornscheidt ist auf dem Gebiet der Linguistik und Skandinavistik akademisch tätig. Hornscheidt hatte bis zum 1.12.16 die Professur für Gender Studies und Sprachanalyse am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der HU inne. Hornscheidt kritisiert die generelle zweigeschlechtliche Grundkonzeption der Gesellschaft („ZweiGenderung“) und deren Vorstellungen von Normalität und Kategorisierbarkeit. Geschlechtliche Diskriminierung kann nach Ansicht Hornscheidts, selbst weiß und nicht-behindert, nicht losgelöst von den gesellschaftlichen Herrschaftsverhältnissen betrachtet werden, rassistische und ableistische Strukturen müssten daher stets mitbetrachtet werden. Ausgehend von der feministischen Linguistik befürwortet Hornscheidt eine geschlechtsneutrale Sprache, mit der sich auch diejenigen identifizieren können, die sich nicht als Mann oder Frau betrachten. In unserer Vortragsreihe wollen wir folgenden Fragen nachgehen: – Welche Erkenntnisse hinsichtlich Geschlechterdiversität bestehen in Biologie, Medizin,Sozial- und Kulturwissenschaften? – Welche verfassungsrechtlichen Anforderungen bestehen hinsichtlich der Anerkennungweiterer Geschlechter durch das Recht? Welche Herausforderungen würden entstehen,wenn das Recht zur Anerkennung von Geschlechtervielfalt überginge? – Wie ist das Verhältnis von Recht und Medizin zu verstehen? Sollte das Recht eineneigenständigen Begriff von „Geschlecht“ entwickeln? Der nächste Vortrag – und gleichzeitig auch der Abschlussvortrag dieser Reihe – findet im Juni statt: „Ein mehrdimensionales Modell von Geschlechterdiskriminierung – was das Recht von Biologie und Kulturwissenschaften lernen kann“ mit Dr. Ulrike Lembke (Juristin)

 

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