März 2015: Viadrina unterfinanziert – Lehre und Forschung sichern


Pressemitteilung des Allgemeinen Studentischen Ausschusses der Europa-Universität Viadrina
Frankfurt (Oder), den 26. März 2015
Viadrina unterfinanziert – Lehre und Forschung sichern

Der Allgemeine Studentische Ausschuss der Europa-Universität Viadrina bemängelt die momentane finanzielle Ausstattung der Viadrina und warnt vor den Folgen der Sparpolitik. Das Problem ist dadurch entstanden, dass der Bedarf zur Bewältigung der Aufgaben von Lehre und Forschung nicht gedeckt war. Die Viadrina wollte dies durch Rücklagen ausgleichen, die aber nicht mehr im erforderlichen Maß vorhanden waren. „Daran zeigt sich, dass die brandenburgischen Hochschulen nicht ausfinanziert sind“, kommentiert der Pressesprecher des AStA, Ronny Diering, den Vorgang. Umso wichtiger sei es, so Diering weiter, dass die frei werdenden Mittel aus dem Bafög, welches zukünftig vom Bund übernommen wird, komplett an die Hochschulen weitergereicht werden.
Bei der Abfederung der Folgen der Unterfinanzierung ist jedoch auch die Universität, und hier insbesondere die Fakultäten, gefragt. Als Reaktion wurden nach dem Rasenmäher-Prinzip 6% Kürzungen in allen Bereichen angeordnet. Diese aber, so der AStA-Vorsitzende Hanno Schäfer, müssten dann verträglich gestaltet und möglicherweise auf mehrere Jahre verteilt werden. Schäfer ergänzt weiter: „Es kann beispielsweise nicht sein, dass studentische Hilfskräfte gestrichen werden – denn darunter leiden sowohl die Studierenden als auch die Wissenschaft.“
Wir fordern, dass die Hochschulen ausfinanziert werden und dass sich die beteiligten von Uni und Land zusammensetzen, um das Problem zu lösen. Auf dem Rücken von Studierenden und Forschenden darf es nicht ausgetragen werden.