Liebe Studierende,

wir laden euch herzlich ein zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema

Die USA unter Präsident Trump
mit Ina Ruck (WDR),
Leiterin des ARD-Studios in Washington,
am Donnerstag, dem 20. April 2017, um 18 Uhr,
in der Schwarzkopf-Stiftung, Sophienstraße 28/29, 10178 Berlin.

Der gescheiterte Versuch Donald Trumps, die als „Obamacare“ bekannte Krankenversicherung zu ersetzen, gilt als seine erste große Niederlage. Eine Mehrheit seiner eigenen Partei scheint der neue US-Präsident nicht so einfach hinter sich bringen zu können. Auch in der Bevölkerung halten die Proteste gegen Trump an, einige seiner Wähler*innen bereuen offen ihre Entscheidung. Auf der anderen Seite stehen überzeugte Anhänger*innen, die daran glauben, dass die Vereinigten Staaten mit Donald Trump nur besser und mächtiger werden können. In der zunehmenden Polarisierung scheinen es nicht rationale Argumente sondern Emotionen zu sein, die überzeugen. Kritische Berichterstattung von Zeitungen wie der New York Times denunziert der Präsident persönlich regelmäßig als „Fake News“ und erklärt seriöse, kritische Medien somit für irrelevant. 

Was ist in der weiteren Entwicklung der Politik Trumps zu erwarten? Wie wirkt sich die politische Zerrissenheit auf die Stimmung in der Bevölkerung aus? Droht eine derartige Spaltung der Gesellschaft auch in Europa? Oder wirkt die Situation in den USA eher als Abschreckung, die die Europäer*innen davor bewahrt, einen ähnlichen Weg einzuschlagen? Wie können die Medien sowohl in den USA als auch in Europa auf Vorwürfe von populistischen Stimmen reagieren? Über diese und weitere Fragen möchten wir Ihnen und Ina Ruckdiskutieren.

Über eure Teilnahme freuen wir uns sehr und bitten um Anmeldung bis zum 14. April online oder per E-Mail. Durch eure Anwesenheit bei der Veranstaltung stimmt ihr zu, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.