AStA bedauert den Rücktritt von Präsident Wöll


 

Am vergangenen Freitag wurde bekannt, dass Universitätspräsident Prof. Dr. Alexander Wöll die Europa-Uni zum Ende des Jahres verlassen wird. Der AStA ist von dieser Entscheidung überrascht und bedauert den Schritt von Herrn Wöll.

Mit Alexander Wöll wird die Studierendenschaft einen engagierten Fürsprecher in der Universitätsverwaltung und der Hochschulpolitik verlieren. Sein Verhältnis zu den Studierenden ist in seiner Nahbarkeit auf Augenhöhe und gegenseitiger Wertschätzung etwas Besonderes, wenn nicht Einmaliges. Dieses besondere Verhältnis wird die Studierendenschaft der Viadrina vermissen und Herr Wöll ist auch nach seiner Amtszeit jederzeit herzlich willkommen bei uns.

Mit Alexander Wöll wird uns auch einen leidenschaftlicher Verfechter des Standortes Frankfurt (Oder) verlassen. Die Standortfrage wird auch für die nächsten Jahre richtungweisend für die Entwicklung der Viadrina sein und so hätte sich der AStA gewünscht, dass uns mit Prof. Wöll ein Visionär für die Stärkung des Standortes länger erhalten geblieben wäre.

Selbstverständlich respektieren wir die Entscheidung von Präsident Wöll und wünschen ihm für seine akademische Zukunft alles erdenklich Gute!

Sebastian Pape

Vorsitzender des AStA der Viadrina

Winnersemester 2017: Das ISIC-Gewinnspiel zum Semesterstart


Winnersemester_Ankc3bcndigung_DE_1200x1200-1024x1024.jpg

Zum Beginn des Wintersemesters verlost der internationale Studentenausweis ISIC wieder tolle Preise. Mit dabei sind in diesem Jahr Gewinne von STA Travel, FlixBus, McFIT, Alamo, Marshall Headphones, PicturePeople, ao.de, Urbanears, Generator Hostels und dem Heide Park Resort. Das Winnersemester läuft vom 18. bis 27. Oktober 2017, an jedem Tag gibt es einen der exklusiven Preise zu gewinnen. Viel Glück beim Gewinnspiel und einen guten Semesterstart!

Alle Informationen zum Winnersemester und die Teilnahmebedingungen gibt es hier: www.isic.de/winner.

Einladung zur 3. Sitzung XXVII. Legislatur


sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir euch herzlich zur 3. AStA-Sitzung der 27. Legislatur einladen.
Diese wird am Montag, den 09. Oktober um 12 Uhr (c.t.) stattfinden.
Die Tagesordnung kann hier eingesehen werden.

Die Frist für Projektanträge endet wie üblich 24 Stunden vor Sitzungsbeginn.​

Brandenburgische Landesregierung beschließt Erstattungen von Rückmeldegebühren nur an Musterkläger*innen


P R E S S E M I T T E I L U N G

des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Universität Potsdam,
der Brandenburgischen Studierendenvertretung (BrandStuVe) und der
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Brandenburg

Potsdam, den 26.09.2017

Brandenburgische Landesregierung beschließt Erstattungen von
Rückmeldegebühren nur an Musterkläger*innen [1] – AStA, BrandStuVe und GEW veröffentlichen Erstattungsanträge und
kündigen weitere Klagen an

In ihrem heutigen Kabinettsbeschluss hat die brandenburgische
Landesregierung beschlossen, lediglich den Musterkläger*innen der
51-Euro Klage eine Erstattung der jahrelang unzulässig erhobenen
Rückmeldegebühren zu gewähren. Vorrausgegangen war dem Beschluss das
abschließende Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg vom
22.06., welches die erhobenen Rückmeldegebühren an brandenburgischen
Hochschulen zwischen dem Wintersemester 2000/01 und dem Wintersemester
2007/08 für nichtig erklärte und somit einen Beschluss des
Bundesverfassungsgerichts vom Februar diesen Jahres bestätigte. Aus dem
Urteil des OVG ging hervor, dass sämtliche im angegebenen Zeitraum
erhobenen Rückmeldegebühren an die Betroffenen erstattet werden müssen.

„Es ist nichts weniger als eine Farce, dass trotz eines rechtskräftigem
Urteils die Landesregierung tausenden Studierenden die Erstattung der
Rückmeldegebühren verweigert und sie so mit den unzulässigen Mehrkosten
allein lässt. Dass nun lediglich die Musterkläger*innen, die bewusst für
die gesamte Studierendenschaft Brandenburgs geklagt haben, eine
Rückzahlung erhalten sollen, spottet sowohl juristischer als auch
politischer Vernunft, wurde durch die verfassungswidrigen, versteckten
Studiengebühren doch jahrelang Studierenden Geld aus der Tasche
gezogen“, so Lukas Zechner, Referent für Hochschulpolitik im AStA der
Universität Potsdam.

„Das Land Berlin hat im fast identischen Berliner Klageverfahren
gezeigt, wie eine saubere Abwicklung geht: Dort bekamen alle früher
Immatrikulierten die Möglichkeit, unbürokratisch die Rückzahlung zu
beantragen. Das Land Brandenburg, das für die verfassungswidrige
Formulierung im Gesetz selbst verantwortlich war, will sich nun
drücken“, bestätigt Günther Fuchs, Landesvorsitzender der GEW Brandenburg.

„Für uns steht fest: Sollte sich unsere Landesregierung tatsächlich
weigern, dem Urteil des OVG nachzukommen, werden wir die Umsetzung des
Urteils gerichtlich durchsetzen“, bekräftigt Florian Blume, Sprecher der
BrandStuVe.

Die BrandStuVe und die GEW fordern alle Studierenden, die Anspruch auf
Rückzahlungen haben, dazu auf, einen entsprechenden Antrag zu stellen.
Unter folgenden Links können Musteranträge heruntergeladen werden:

www.facebook.com/51euro
http://astaup.de/2017/09/erstattungsantrag-rueckmeldegebuehren/

[1] http://www.mwfk.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.534632.de