Stellungnahme zur Finanzierung der Buslinie 983 durch die Studierendenschaft der Viadrina


Fälschlicherweise wurde in der MOZ vom 30.September berichtet, dass der AStA der Viadrina eine erneute Finanzierung der Buslinie 983 beschlossen hat.

Dem AStA ist ein Vertragsentwurf zugegangen, welcher an das Studierendenparlament weitergeleitet wurde. Ein Beschluss wurde jedoch noch nicht gefasst. Zwar ist der AStA vertretungs- und zeichnungsberechtigt, der Vorsitzende des AStA Sebastian Pape möchte trotzdem ein Votum des StuPa über die weitere Finanzierung abwarten.​

– Georg Gauger, Referent für Hochschulpolitik Außen

Rights under the veil – Frauenrechte unter dem Schleier


 

Kaum eine Vorstellung ist so verkannt und erfährt in der weiß-deutschen – auch feministischen – Öffentlichkeit eine so starke Skepsis, Missachtung und Unkenntnis wie die Verbindung von Islam und Feminismus. Dass islamischer Feminismus kein Widerspruch in sich und ebenso vielfältig und lebendig ist wie die unterschiedlichen Lebensrealitäten vieler muslimischen Frauen in Deutschland und weltweit, zeigen Johara Bellali und Roberta Chimera in ihrem transmedialen Projekt „Rights under the veil – Frauenrechte unter dem Schleier“. Das Projekt lässt Frauen zu Wort kommen, die sich in der westlichen und arabisch-muslimischen Welt für Menschenrechte einsetzen und eine patriarchalische Auslegung des Islam in Frage stellen.

Wie verbinden Frauen Religion und Frauenrechte? Welche Anliegen, Vorstellungen und Ziele lassen sich im islamischen Feminismus fassen? Wie kann eine größere Sichtbarkeit für deren Positionen hergestellt und unterstützt werden? Über diese und weitere Fragen möchten wir mit Ihnen und unseren Gästen sprechen.

Johara Bellali ist eine deutsch-marokkanische Umweltingenieurin, die in Luxemburg aufgewachsen ist. In den letzten 15 Jahren hat sie im Entwicklungszusammenarbeitsbereich in Afrika, Asien und Lateinamerika gearbeitet. Seit 3 Jahren arbeitet sie beim Think-Tank Adelphi in Berlin. Ihre Arbeit ist auf Klimawechsel fokussiert. Sie ist vom Ökofeminismus fasziniert.

Roberta Chimera hat in Italien Arabische Sprache und Literatur mit einem besonderen Fokus auf Islamischen Feminismus studiert. Seit 12 Jahren arbeitet sie als Dokumentarfilm-Produzentin. Sie beschäftigt sich mit der Entwicklung von Kommunikationsstrategien im transmedialen Umfeld.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stadt Lübbenau/Spreewald und dem Kulturzentrum Gleis 3 statt.

Veranstaltungsort:

Kulturzentrum Gleis 3

Güterbahnhofstraße 57

03222 Lübbenau/Spreewald

Veranstaltungsdatum:

27.09.2017

18 Uhr

Anmeldung:

Der Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung unter anmeldung@boell-brandenburg.de wird zu Planungszwecken gebeten.

Filmreihe: Morgen Welt retten! Aber wie?


Tomorrow

Das Hilfswerk MISEREOR und die Heinrich-Böll-Stiftung Branden­burg zeigen an drei Orten in Brandenburg den mit dem César (bester Dokumentarfilm) aus­gezeichneten Film TOMORROW – DIE WELT IST VOLLER LÖSUNGEN (2015, 118 Min.) und laden zum Austausch ein.

Am 28.09.17 um 19 Uhr wird im Projekthaus Potsdam in der Rudolf-Breitscheid-Str. in Potsdam Babelsberg der Film gezeigt.

Zukunft gestalten vor der eigenen Haustür: Wie Bürger und Unternehmer das hinbekommen zeigt der Film TOMORROW mit praktischen Ideen und Anregungen.  Die Kamera fängt mögliche Antworten ein auf brennende Fragen unserer Zeit: Wie kann sich die Menschheit ernähren? Wärme und Strom erzeugen? Mit Geld und Macht gerechter umgehen? Aufgerüttelt von Berichten über die Zukunft der Erde besuchten die Schauspielerin Mélanie Laurent (Inglourious Basterds, Beginners) und der Regisseur Cyril Dion Menschen, die längst daran arbeiten eine bessere Welt zu schaffen.

Zur ‚Rettung der Welt‘ gibt es in keinem Fall die ‚eine‘ Lösung. Wie bei einem Puzzle wird im Film klar, dass erst viele Ideen zusammen das Bild einer besseren Zu­kunft entstehen lassen. In 10 Ländern zeigen sie an konkreten Beispielen, wie Ernährung, Energieversorgung und Wirtschaft in einer nachhaltigeren Welt funktionieren können. Ein ungewöhnlicher Film über gute Nachrichten.

Veranstaltungsort:

Projekthaus Potsdam

Rudolf-Breitscheid-Str. 164

14482 Potsdam

Veranstaltungsdatum:

28.09.2017

19 Uhr

Anmeldung zu Planungszwecken bitte unter anmeldung@boell-brandenburg.de. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsreihe: Die Dämonisierung der Anderen


Die  aktuelle Debatte in Politik und Gesellschaft  über Flucht und Migration hat gezeigt, dass offener Rassismus (wieder) salonfähig ist. Es wird gegen  Muslime und Geflüchtete gehetzt und  ein Nationalismus propagiert, der zur Abschottung führt. Dazu kommt die Sehnsucht nach staatlicher Autorität und  einer homogenen „Gemeinschaft“, die Sicherheit verspricht. Der „Dämonisierung des Anderen“ kommt hierbei eine wichtige Rolle zu. Personengruppen werden aufgrund ihres Glaubens, einer vermeintlichen Kultur oder Abstammung als “Andere“ konstruiert, abgewertet und ausgegrenzt.

Die Veranstaltungsreihe beleuchtet verschiedene Dimensionen der aktuellen Ausgrenzungsmechanismen und Abwertungsdiskurse, erklärt wie diese entstehen und sucht nach Gegenstrategien.

 

12. Oktober 2017

„Die Angst vor dem Anderen – Wirkungsweisen und Strukturen von Ausgrenzung“ 

mit Prof. Dr. Vassilis Tsianos, HAW Hamburg

Prof. Dr. Vassilis Tsianos ist Professor für „Soziale Ungleichheit und Methoden der empirischen Sozialforschung“ an der HAW, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören u.a. Gesellschaftstheorie, Rassismuskritik, Migrations- und Grenzforschung sowie Social Media und Migration.

12.10.2017; 18:00 Uhr

Stadtteilladen Neu Schmellwitz,

Zuschka 27, 03044 Cottbus

 

9. November 2017

„Alte Bilder – neue Feindschaft? Antisemitismus heute“ 

mit Dr. Juliane Wetzel, TU Berlin

Dr. Juliane Wetzel ist Historikerin und Mitarbeiterin des Zentrum für Antisemitismus an der TU Berlin. Sie ist Mitglied des Zweiten Unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus.

09.11.2017; 18:00 Uhr

Synagoge, Schlosskirchplatz

Spremberger Straße, 03046 Cottbus

 

21. November 2017

„Konstruktion des Anderen – Intersektionale Perspektiven auf Rassismus, Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus“

mit Ozan Keskinkilic, Alice-Salomon-Hochschule Berlin

Ozan Keskinkilic ist Politikwissenschaftler, Aktivist und politischer Bildner. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen u.a. kritische Rassismus- und Migrationsforschung, Postkoloniale Theorie. Er ist Mitarbeiter an der Alice Salomon Hochschule Berlin und forscht u.a. zu deutscher Kolonialgeschichte und der Verschränkung von Islam- und Kolonialpolitik. 21.11.2017; 18:00 Uhr

Soziokulturelles Zentrum, R. 1.05

Zielona-Gora-Str. 16, 03048 Cottbus

 

5. Dezember 2017

„Frauenfeindlicher Islam? Islamischer Feminismus!“

mit Prof. Dr. Schirin Amir-Moazami, FU Berlin; Johara Bellali und Roberta Chimera  Projekt „Rights under the veil“

Prof. Schirin Amir-Moazami, leitet den Profilbereich Islam in Europa am  Institut für Islamwissenschaft der FU Berlin. Zu Ihren Forschungsschwerpunkten gehörten Religionspolitiken in Europa und Geschlechterfragen und islamische Bewegungen in Europa.

Johara Bellali und Roberta Chimera sind Initiatorinnen  der Initiative „Rights under the veil – Frauenrechte unter dem Schleier“

05.12.2017; 18:00 Uhr

Frauenzentrum

Thiemstraße 55, 03050 Cottbus

 

Anmeldung:

Der Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung unter anmeldung@boell-brandenburg.de wird zu Planungszwecken gebeten.

 

Vielfalt verbindet – interkulturelles Fest am 27.09.2017 auf dem Brückenplatz


Das Frankfurter Migrationsnetzwerk THINK lädt am Mittwoch, dem 27. September 2017, zur Hauptveranstaltung der Interkulturellen Woche von 17:00-21:00 Uhr auf dem Brückenplatz 2.0 (zwischen Bischofstraße und C.-P.-E.-Bach-Straße) ein. Das interkulturelle Fest bietet ein buntes Programm mit verschiedenen Tanzgruppen sowie musikalischen Beiträgen. Mit dabei sind lokale Künstlerinnen und Künstler, die von Rap bis traditionell syrischer Musik unterschiedliche Genres bedienen. Mit dabei ist z.B. der Chor des TWK Słubice und der Musiker Mohammad Yonnes mit seiner Band.

Die Eröffnung des Festes wird umrahmt vom Auftritt der Tanzgruppe des intertreff e.V. mit Tänzen aus der ganzen Welt. Den musikalischen Höhepunkt stellt der Auftritt des äthiopischen Jazzmusikers Dawit Getachew dar. Der in seiner Heimat gefeierte Star beschreibt seine Musik als Mischung aus Jazz, Gospel und Spirituals. Begleitet wird er von seiner vierköpfigen Band aus Addis Abeba. Im Bereich der „christlichen Jazzmusik“ ist Getachew einer der bedeutendsten Künstler. Er veröffentlichte sein erstes Album „Tebekehalehu” im Jahr 2010 und lehrt Jazz-Musik an einer äthiopischen Musikhochschule. Neben verschiedenen anderen Preisen erhielt er die Auszeichnung als „Bester Künstler in Ostafrika im Bereich Gospel“. Durch zahlreiche Tourneen ist er auch in Europa einem größeren Publikum bekannt.

Neben diesem kulturellen Hochgenuss warten vielfältige Mitmachaktionen und Bastelangebote auf die Gäste. Ein Smoothiestand der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. sorgt für Erfrischung zwischendurch. Mit verschiedenen Ständen stellen sich die Mitglieder des Migrationsnetzwerks THINK vor und präsentieren ihre Angebote. An Ort und Stelle werden auch mobile Beratungen z.B. der Verbraucherzentrale und zu Themen wie der Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen durchgeführt. Ein Urban Gardening-Workshop sowie eine Mosaikaktion laden dazu ein, selbst gestalterisch tätig zu werden. Ein Babyparcours bietet Unterhaltung für die Jüngsten. Im Café Blabla können Besucherinnen und Besucher in gemütlicher Atmosphäre miteinander ins Gespräch kommen. Kulinarisch sorgt ein Catering für den einen oder anderen Leckerbissen.

Die Veranstaltung wird organisiert in Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Frankfurt (Oder)-Lebus in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk (BMW). Sie wird unterstützt durch die Partnerschaft für Demokratie Frankfurt (Oder).

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Im Auftrag des Migrationsnetzwerks THINK:

Quartiersmanagement Frankfurt (Oder)

„Innenstadt – Beresinchen“

Jenny Friede

Franz-Mehring-Straße 20, Raum 209

15230 Frankfurt (Oder)

Tel.: (0335) 387 1894

E-Mail: quartiersmanagement-ffo@stiftung-spi.de

Einladung zur 2. Sitzung XXVII. Legislatur


sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir euch herzlich zur 2. AStA-Sitzung der 27. Legislatur einladen.
Diese wird am Freitag, den 15. September um 12 Uhr (c.t.) stattfinden.
Die Tagesordnung kann hier eingesehen werden.

Die Frist für Projektanträge endet wie üblich 24 Stunden vor Sitzungsbeginn.​