Einladung zur 21. Sitzung der 26. Legislatur


sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir euch herzlich zur 21. AStA-Sitzung der 26. Legislatur einladen.
Diese wird am Mittwoch, den 28. Juni um 18 Uhr (c.t.) stattfinden.
Die Tagesordnung kann hier eingesehen werden.

Die Frist für Projektanträge endet wie üblich 24 Stunden vor Sitzungsbeginn.​

Vollversammlung


sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir euch herzlich zur Vollversammlung einladen.
Diese wird am Dienstag, den 27. Juni um 13 Uhr (s.t.) stattfinden.
Die Tagesordnung kann hier eingesehen werden.

Die Frist für Projektanträge endet wie üblich 24 Stunden vor Sitzungsbeginn.​

Einladung zur 20. Sitzung der 26. Legislatur


sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir euch herzlich zur 20. AStA-Sitzung der 26. Legislatur einladen.
Diese wird am Mittwoch, den 14. Juni um 18 Uhr (c.t.) stattfinden.
Die Tagesordnung kann hier eingesehen werden.

Die Frist für Projektanträge endet wie üblich 24 Stunden vor Sitzungsbeginn.​

„Zwei Bäume in Jerusalem“


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Lesung mit

Cornelia Schmalz-Jacobsen
aus ihrem Buch
„Zwei Bäume in Jerusalem“,
Moderation:  Dr. Beate Kosmala,
am Donnerstag, dem 15. Juni 2017 um 19 Uhr
in der Gedenkstätte Deutscher  Widerstand,
Stauffenbergstraße 13, 10785 Berlin, Zweite Etage, Saal B.

Cornelia Schmalz-Jacobsen, 1934 in Berlin geboren, Politikerin und Journalistin, erzählt in ihrem Buch vom Widerstand ihrer Eltern gegen den Nationalsozialismus und deren Einsatz für verfolgte Jüdinnen und Juden. Dem Anstand und der mutigen Tatkraft von Donata und Eberhard Helmrich verdankten viele ihr Überleben. Eberhard Helmrich war  von 1941 bis 1944 in  Drohobycz  in Ostgalizien als Gebietslandwirt eingesetzt und wurde Augenzeuge des Massenmords.  Er tat dort alles, was er vermochte,  um Jüdinnen und Juden zu retten. Unter anderem verschaffte er  z. B. falsche Papiere für junge jüdische Frauen und schickte sie als Ukrainerinnen getarnt nach Berlin. Seine Frau Donata, die zu Hause bereits zahlreichen Freund*innen beherzt geholfen hatte, brachte diese Jüdinnen als Haushaltshilfen unter, wo sie mit viel Glück unerkannt überleben konnten.  In der „Allee der Gerechten“ in Jerusalem erinnern zwei Bäume an die Rettungsaktionen der Helmrichs.

Wir freuen uns auf die Lesung und das Gespräch mit Frau Schmalz-Jacobsen und laden Euch herzlich zur Teilnahme ein. 

Wegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 13. Juni 2017 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder telefonisch: (030) 26 99 50 00. Durch Ihre Anwesenheit bei der Veranstaltung stimmen Sie zu, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.

Einladung zur 19. Sitzung der 26. Legislatur


sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir euch herzlich zur 19. AStA-Sitzung der 26. Legislatur einladen.
Diese wird am Mittwoch, den 7. Juni um 18 Uhr (c.t.) stattfinden.
Die Tagesordnung kann hier eingesehen werden.

Die Frist für Projektanträge endet wie üblich 24 Stunden vor Sitzungsbeginn.​

Biologie – Kultur – Recht: Perspektiven auf Geschlecht


Willkommen zu unserem Abschlussvortrag der Reihe „Biologie – Kultur – Recht: Perspektiven auf Geschlecht“, die von Dezember 2016 bis heute läuft. Wir freuen uns, Dr. Ulrike Lembke zu Gast zu haben und einen interessanten Abend zusammen zu verbringen.

Die Identifikation und Bekämpfung von Geschlechtsdiskriminierung stellt den Rechtsdiskurs weiterhin vor erhebliche Probleme. Die schöne Formel, dass Gleiches gleich und Ungleiches ungleich zu behandeln sei, produziert hier weitaus mehr Fragen als Antworten. Während Teile der juristischen Literatur hierauf mit innovativen Konzepten wie Dominierungs- und Hierarchisierungsverbot oder Geschlecht als Erwartung reagieren, kämpfen Rechtsprechung und herrschende Lehre noch mit der Idee von biologischem und sozialem Geschlecht. Dabei gibt es längst neue Erkenntnisse und Herausforderungen: Von den Naturwissenschaften ließe sich inzwischen einiges über die Diversität und Prozesshaftigkeit von biologischem Geschlecht lernen, während die zuvor kulturwissenschaftlich erklärten sozialen Geschlechterrollen zunehmend durch Vereinnahmungen aus der Hirn-, Hormon- und Verhaltensforschung biologisiert und verfestigt werden. Ein mehrdimensionales Modell von Geschlechtsdiskriminierung attackiert den Kern eines hierarchischen, statischen und binären Geschlechterverständnisses, integriert Diskriminierungen auf Grund von Geschlechterrollenstereotypen, Körpernormen, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität und bleibt offen für intersektionale Durchkreuzungen wie postkategoriale Konzepte von Antidiskriminierungsrecht.

Es wird weitaus lustiger, als das Abstract jetzt klingen mag, schließlich wollen wir uns auch mit den genialen Theorien der „Jäger und Sammlerinnen“-Verhaltensforschung sowie der „Testosteron Rex“-Hormonforschung auseinander setzen – garantiert. 😉

Mit den Legal Gender Studies hat Ulrike Lembke, seit April 2017 Professorin für Gender im Recht an der FernUniversität in Hagen, das ideale Themenspektrum für ihren streitbaren Geist gefunden. Die Liste ihrer Fragen, auf die sie eine wissenschaftlich begründbare Antwort sucht, ist lang. Sie beginnt im eigenen Umfeld, etwa damit, warum es „nur 16 Prozent Jura-Professorinnen an deutschen Fakultäten gibt“, und geht dann weit über die eigene Fachkultur hinaus zu Fragen von geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung, Familienformen, Antidiskriminierungsrecht, Migration, Menschenrechten und Bekämpfung von Gewalt im Geschlechterverhältnis.

Ihr Engagement hat sich bis nach Brüssel herumgesprochen. Als Mitglied im European Network of Legal Experts in the Field of Gender Equality, das die Europäische Kommission berät, verfasst sie Gutachten zur Frauenquote in Vorständen und Aufsichtsräten, zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder zur praktischen Umsetzung der Entgeltgleichheit. „Es ist unglaublich, dass Frauen in Deutschland im Durchschnitt immer noch fast ein Viertel weniger verdienen als Männer.“

In unserer Vortragsreihe wollen wir folgenden Fragen nachgehen:
– Welche Erkenntnisse hinsichtlich Geschlechterdiversität bestehen in Biologie, Medizin,Sozial- und Kulturwissenschaften?
– Welche verfassungsrechtlichen Anforderungen bestehen hinsichtlich der Anerkennungweiterer Geschlechter durch das Recht? Welche Herausforderungen würden entstehen,wenn das Recht zur Anerkennung von Geschlechtervielfalt überginge?
– Wie ist das Verhältnis von Recht und Medizin zu verstehen? Sollte das Recht eineneigenständigen Begriff von „Geschlecht“ entwickeln?

Die Vortragsreihe wird gefördert aus dem studentischen Gleichstellungsfonds des Gleichstellungsbüro Viadrina.

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